Erlebnisraum Montlinger Bergli August-  Dezember 2018

Für die Gemeinde Oberriet durften wir das Montlinger Bergli aufwerten. Über 100 Tonnen Kalksteine wurden zu Trockenmauern verbaut. Die Mauern, die ganz ohne Beton gemauert wurden, sind nun Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Ausserdem bauten wir 12 Nistkästen für den Wiedehopf in die Mauern ein. An diversen Orten sind Totholz und Steinhaufen entstanden, in denen sich Tiere verstecken, oder gar wohnen können. Zu oberst auf dem Bergli, durften wir in Begleitung des Kantonsarcheologen Martin Schindler, an diversen Stellen bestehende Gletscherschliffe durch abhumusieren,  vergrössern. Reptilien haben so die Möglichkeit auf den warmen Felsen, Sonne zu tanken.

Hinter dem Fussballfeld ist ein wertvolles Naturschutzgebiet. Unter anderem beherbergt es die seltene Gelbbauchunke. Sie trägt ihren Namen wegen ihres gelben Bauches zurecht. Wir haben für dieses Reptil einen weiteren Lebensraum geschaffen und den bestehenden gemäss ihren Vorlieben unterhalten.

An den Waldrändern säten wir Hochstaudenflur. Mit diesen wichtigen Stauden kann der Waldsaum besser belebt werden. An diversen Orten um und auf dem Montlinger Bergli entstanden neue Blumenwiesen.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Aufwertung des Berglis sehr sinnvoll war. Nicht nur für die neuen Lebensräume der Tiere, sondern auch für jeden Besucher.

Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen bedanken. Es war mir eine Freude diesen speziellen Auftrag ausführen zu dürfen.

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